Buchara

Buchara liegt an einer der alten Seidenstraße. Das historische Zentrum von Buchara mit seinen Baukunstwerken, darunter zahlreiche Moscheen und Madāris, wird von der UNESCO seit 1993 zum Weltkulturerbe gezählt. Die Stadt liegt in einer Oase. Im Jahr 1220 wurde Buchara von Dschingis Khans Truppen erobert und größtenteils zerstört. Unter seinem Nachfolger Ögedei Khan konnte sich die wiederaufgebaute und von den geflohenen Bewohnern wiederbesiedelte Stadt wirtschaftlich erholen. Im 16. und 17. Jahrhundert erlebte die Stadt eine neue Blüte. Die Stadt wuchs, wurde zur wichtigsten in ganz Zentralasien und erhielt unter Abdullah II. (Abdullah Khan) zahlreiche Baudenkmäler, die das Stadtbild bis heute bestimmen.

Sehenswürdigkeiten: das Samaniden-Mausoleum das älteste erhaltene Bauwerk Zentralasiens, das Chashmai-Ayyub-Mausoleum (Hiobsbrunnenmusoleum) mit einem uralten Quellbrunnen, die Zitadelle Ark, die Bolo-Hovuz-Moschee, das Ensemble Poi Kalon mit dem Kalon-Minarett von 1127, die Kalon-Moschee aus dem 15. Jh., die Mir-Arab-Madrasa aus dem 16. Jh.. In Buchara befindet sich die älteste erhaltene Moschee Zentralasiens aus dem 9. bis 10. Jahrhundert, die Magʻoki-Attori-Moschee. Das Torgebäude Chor Minor gilt neben dem Kalon-Minarett als zweites Wahrzeichen der Stadt.