Samarkand

Samarkand ist DIE Stadt an der Seidenstraße. Der mongolische Herrscher Timur machte Samarqand 1369 zur Hauptstadt seines Großreichs, siedelte hier 150.000 Menschen, namentlich Seidenweber und Waffenschmiede, an und baute die Stadt zu einer der schönsten und bedeutendsten Metropolen seiner Zeit aus.

Die Innenstadt wurde 2001 von der UNESCO unter dem Titel Samarkand – Schnittpunkt der Kulturen als Weltkulturerbestätte in die Liste des UNESCO-Welterbes aufgenommen, unter anderem da Architektur und Stadtbild Meisterwerke islamischer kultureller Kreativität darstellen und Kunst, Architektur sowie Stadtstruktur die wichtigsten Epochen zentralasiatischer kultureller und politischer Geschichte illustrieren.

Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten sind: der Registan-Platz, die Bibi-Chanum-Moschee, das Museum und die Ausgrabungen von Afrasiab, das Gur-Emir-Mausoleum, das Shohizinda-Ensemble, das Chodscha-Doniyor-Mausoleum, das Ulug Begs Observatorium und Gedenkstätte das Hodscha-Abd-ad-Darun-Mausoleum.